Copyright

© Copyright von allen Texten und Grafiken liegt bei mir!
Verantwortung für externe Links liegt bei dem Betreiber der verlinkten Seite!
Kontaktaufnahme über PN-Fenster - s.u.

Freitag, 19. April 2013

Bewahrung schafft Geborgenheit und Vertrauen.

Der Mietvertrag ist abgeschlossen und damit der Umzug in die neue Wohnung besiegelt. Die Wohnung ist zwar kleiner als die bisherige. Aber dafür habe ich dort mehr Stauraum außerhalb der Wohnung (Keller und Garage).

Trotzdem bin ich bereits eifrig dabei, meinen Hausrat zu entsorgen, wenn etwas nicht mehr für andere brauchbar ist und solches zu verschenken, was noch brauchbar ist. Vielleicht muss ich dann kaum etwas von dem brauchbaren wegwerfen, weil sich schon jetzt einige Leute sich gemeldet haben, die etwas davon brauchen können.

Die Garage ermöglicht es mir auch wieder, mein Fahrrad gebrauchsgerecht unterzubringen. Dabei werden die Chancen, dass ich es auch wieder benutze wesentlich größer. Denn  die letzten zwei Jahre stand es mehr oder weniger irgendwo herum, weil es so ein beschwerlicher Weg war, dieses überhaupt auf die Straße zu bekommen.

Da es so lange herumstand, besteht auch die Notwendigkeit, dass jemand mal alles wieder überprüft an dem Fahrrad. Hier im Ort gibt es ein Fahrradgeschäft, das auch Inspektionen macht. Dorthin werde ich es demnächst dann wohl mal bringen.

Heute Morgen sah ich nun, dass meine Vermieterin die Fahrräder ihrer Kinder aus dem Schuppen holte, in dem meines auch stand und ich fragte sie, wo sie diese reparieren ließ. Dabei kamen wir ins Gespräch über "Fahrradgeschichten".

Mir kam dann eine Geschichte in Erinnerung, die schon lange zurückliegt. Das war, als meine beiden Ältesten klein waren und ich sie beide auf Kindersitzen mit meinem Fahrrad mitnahm. Ein Kindersitz war auf dem Gepäckträger und der andere an der Lenkstange. Damals war ich wohl doch noch mehr risikofreudiger als ich es heute wäre. Denn das war eigentlich jedes Mal eine halsbrecherische Angelegenheit, da die Balance zu behalten. An eine Begebenheit, wo es wirklich mal kritisch wurde, auf einem schmalen Pfad neben einem tiefen Teich, der bergauf ging, erinnere ich mich noch sehr gut. Das war eine der Begebenheiten, die immer wieder einen Film in meinem Kopf laufen lassen, der mich gefühlsmäßig noch einmal das Geschehen durchleben lässt.

Ich habe im Nachhinein heute, wie schon so oft, wieder einmal Gott gedankt für seinen Schutz. Ich habe immerhin genügend Geschichten gehört von anderen Menschen, wo solche Momente in einem Abgrund des Lebens landeten. Auch bei Menschen, die Gott vertrauten, soweit ich das überhaupt beurteilen kann.

Danach fiel mir ein weiterer "Film" ein, wo ich beinahe meinen jüngsten Sohn, der damals 2 Jahre alt war und noch nicht sprechen konnte, in einer belebten Fußgängerzone in Eckernförde verloren hatte. Auch hier leide ich auch im Nachhinein wieder einen Moment lang und komme da heraus zum Danken für alle Bewahrung, die ich schon im Leben erlebt habe. Bei mir selbst und bei Menschen die ich liebe.

Und so fragte ich mich (mal wieder), wieso ich immer noch in Momenten, in denen ich spüre, dass ich für einen Moment an einem scheinbaren Abgrund stand, so sehr darüber erschrecke, dass ich mehr versuche, die (scheinbaren) Sicherheiten zu verbessern, anstatt mich vertrauensvoll an Gott selbst zu wenden und mich darauf zu verlassen, dass er etwas Gutes aus dem Leben macht, welches er mir und den Menschen die ich liebe gegeben hat.

Ich weiß, dass es etliche Menschen gibt, die schon meine Gesprächspartner waren, die hier fragen würden, wie es angehen kann, dass Gott uns hier vor solchen Kleinigkeiten schützt - und auf der anderen Seite Menschen in den Abgrund fallen lässt.

Ich weiß es nicht! Aber ich weiß, dass es mich nicht hindern soll, daran festzuhalten, dass Gott mein Leben in seiner Hand hat und mich vor Gefahren schützt oder auch durch dunkle Täler hindurchführt bis ich wieder Licht sehen kann. Ich wünsche mir und bete darum, dass ich soweit komme, dass in Momenten, wo ich Gefahren erkenne, den Blick zu Gott erheben kann und seine Hand ergreife, ohne zuerst einmal das Dunkel des Abgrunds zu fixieren, bis es mich beinahe herunterzieht. Denn wenn ich genau hinschaue, gibt es fast täglich Situationen, in denen ich erkenne: das hätte schief gehen können. Danke Vater! Dazu mag ich diesen Vers zitieren aus der Bibel:

5. Mose 33,27 (nach "Hoffnung für Alle")

Er, der ewige Gott, breitet seine Arme aus, um euch zu tragen und zu schützen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen