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Freitag, 7. Februar 2014

Auszeiten

Wir waren zu Hause sechs Geschwister. Davon war ich die zweite. Das heißt, wir sind es noch, denn  meine Geschwister leben alle noch. Nur meine Eltern leben nicht mehr.

Weil mein Vater nicht viel verdiente, haben wir oft Geschenke von Leuten aus der Gemeinde bekommen, so wie abgelegte Kleidung und Obst und Gemüse aus den Gärten. Zu der sehr gestrengen Gemeinde gehörten einige Geschäftsleute. Von denen bekamen meine Eltern manchmal Zuschüsse für besondere Aktionen. 

Einmal wurden wir ältesten drei Geschwister mal während der Ferien in ein Kinderheim im Sauerland geschickt. Es hieß "Kinderheim Gut Altenhofen" und war irgendwo mitten im Wald. Das gehörte zum Kreis "Mosbach/Sieg".  Meine ältere Schwester war gerade 11 Jahre alt geworden, ich war 9 Jahre alt und mein Bruder 6 Jahre alt. Die Leiterin dieses Heimes gehörte auch zu einer Gemeinde wie die, welcher meine Eltern angehörten. Sie hatte wohl unser Kommen nicht nur als Geschenk gedacht, sondern auch als Unterstützung bei der Hausarbeit. Meine ältere Schwester musste fast die ganze Zeit in der Küche arbeiten. Ich mußte nur immer mit Geschirr waschen und  wurde nur ab und zu auch zu sonstigen Vorbereitungen dazu bestellt.Dort gab es noch eine Küchenhilfe, die aber auch noch ein Kind war, nur etwas älter als meine Schwester. Die Leiterin hatte ein paar Waisen aufgenommen und ich glaube, die Küchenhilfe gehörte auch dazu. Außerdem waren da noch zwei kleine Jungs, die etwa zwei und drei Jahre alt waren. Ich erinnere mich noch an die Namen der Drei. Die Küchenhilfe hieß "Brunhilde", die kleinen Jungs "Dietmar" und "Heiko". Der kleine Heiko war das Lieblingskind. Abends hat sie mit uns im kleinen Kreis oft eine kleine Abendandacht gemacht. Dabei haben wir auch gesungen und der Kleine mochte so gerne das Lied "Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte".

Ansonsten kamen in das Heim eine ganze Menge Kinder, um Ferien zu erleben. Abends, nach dem Abendessen wurde auf dem Platz zwischen den Häusern ein großer Kreis gebildet, wo sich alle anfassten und ein paar Abendlieder gesungen wurden. Das mochte ich immer besonders gerne. -  Einmal haben mein Bruder und ich uns verlaufen in dem riesengroßen Wald. Wir waren mit einer Kindergruppe und Betreuern unterwegs im Wald. Dort gab es nur Wald drumherum. Die Strassen waren weit weg. Mein Bruder musste dann mal in die Büsche und ich wartete auf ihn. Als er fertig war, war die Gruppe nicht mehr zu sehen. Ich beschloss, dass wir lieber den Weg zurück gehen, als dass wir versuchen, die Gruppe zu finden. Das war ziemlich aufregend. Aber wir haben es geschafft. Die Betreuer der Gruppen hat das wohl garnicht gestört, dass wir verschwunden waren. 

Es gab dort auch einen Teich mit Gänsen. Vor diesen Gänsen hatten wir immer Angst und sind gerannt, wenn die mit langem Hals hinter uns herkamen. - Mein Bruder wurde in der Zeit zum Bettnässer. Und die Leiterin hat meine Schwester und mich regelmäßig beauftragt, meinen Bruder zu verprügeln dafür. Er tat uns beiden aber leid und wir haben es nur so weit getan, wie es nötig war, wenn sie zuschaute.  

Wir waren ungefähr 6 Wochen dort in diesem Heim. In der Zeit wurde zu Hause das 5. Kind meiner Eltern geboren. Und so ging die Arbeit zu Hause weiter. Wobei meine Schwester immer die am meisten benachteiligte war. -

Als ich elf Jahre alt war, wurden meine Schwester und ich noch einmal in ein Heim geschickt. Das war dann in der französischen Schweiz, in der Nähe von Lausanne. Das Heim lag in einem Dorf, das "Ballaigues" hieß. Das Haus hatte auch einen Namen, "Jura Rosaly". 

Da es während der Schulzeit war, hatten wir täglich 2 Stunden Schule dort. Und auch immer etwas Hausaufgaben auf. Dort wurden wir so wie die anderen Kinder behandelt. Die Heime waren von einem Christen geführt, der gerne auch mittellose Familien auf diese Weise entlastet hat. Er hieß "Joan Andrae". Wir wurden altersmäßig in Gruppen eingeteilt. So dass meine Schwester und ich in verschiedene Gruppen kamen. In ihrer Gruppe war die Ältesten und meine die Zweitältesten. Es waren so ungefähr fünf oder sechs Gruppen, die sich zum Essen immer im Speisesaal trafen. Wobei immer eine Gruppe zusammen um einen großen Tisch saßen. Es gab dort immer gutes Brot, das man gerne auch ohne alles essen konnte. Nachmittags wurden meistens Spaziergänge gemacht und Brot mit für jedes Kind einen Riegel Schokolade mitgenommen. Ich habe mich gewundert, wie gut das zusammen schmeckte. - Aber die erste Hälfte der Zeit habe ich abgenommen. Das wurde zur Halbzeit und am Ende geprüft. Das Zunehmen galt damals als positiv. Und darum wurde nach dem ersten Wiegen darauf geachtet, dass ich genug aß. Am Ende hatte ich dann auch etwas zugenommen. Da gab es zum Frühstück melasse aufs Brot, was ich vorher garnicht kannte. Ab und zu auch einfach nur Schokoladen-Schlagsahne. Da stand dann eine große Schüssel mit Schokosahne auf dem Tisch und man konnte sich ausgiebig bedienen. 

Es war im Winter, als dort überall Schnee lag. Auf den Wiesen, zwischen denen wir oft spazieren gingen, standen noch Obstbäume. Manche halbgefrorene Äpfel und Birnen lagen dort herum. Die haben wir manchmal aufgehoben und gegessen. Ich mochte sie, so halb gefroren und fand, dass sie einen interessanten Geschmack hatten. 

Wir hatten während der Zeit auch immer Kindergottesdienst. Dazu bekamen wir ein Schulheft, das wir mit den Themen vollschreiben sollten. Zu jedem Thema sollten wir etwas schreiben. Und wenn uns nichts selbst einfiel, dann durften wir von Vorlagen abschreiben. Am Ende wurden die Hefte benotet  und man bekam Preise. Dort habe ich meine erste eigene Bibel bekommen und war sehr stolz darauf. 

33 Kommentare:

  1. es ist schoen wie du das alles hier erzaehlt hast. das hat mich sehr interessiert. die schokosahne haette ich auch gerne gegessen *schleck* geht es dir auch oft so, dass du noch viel an die vergangenheit, an deine kindheit und jugendzeit denkst? bei mir kommt das sehr oft vor. erinnerungen sind oftmal sehr schoen und dann auch wieder nicht so schoen. aber erinnerungen kann einen keiner nehmen. davon zehren wir ein ganzes leben lang.

    ich danke dir fuer dein einblick in deine kindheit.

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    1. Schokosahne kaufe ich mir jetzt manchmal in einer Sahne-Sprühdose. Die gibt es bei uns seit einiger Zeit auch in dieser FastFood-Form. Es gibt auch solche mit Eierlikör.Da gönne ich mir manchmal einfach einen Nachtisch mit einem Schuss Schokosahne und einem Schuss Eierlikörsahne. Ist auch lecker. ☺
      Dass mir Erinnerungen aus der Kindheit kommen, ist bei mir eigentlich so gehäuft erst in der letzten Zeit. Sonst kamen schonmal so einzelne Erinnerungen hoch, wenn irgendetwas in der gegenwärtigen Situation die Erinnerung an eine vergangene Situation auslöste. Ich merke im Nachhinein jetzt, dass ich viel erlebt habe und werde dankbar dafür. Gerade auch im Moment, wo ich nicht so viel Neues erlebe.

      In der Bibel gibt es manche Geschichten der Glaubensväter, von denen am Ende des Lebens geschrieben wird: "Er starb alt und lebenssatt". Der Spruch hat mich immer schon fasziniert. Mein Wunsch war dann immer, das so auch an meinem Lebensende sehen zu können. "Lebenssatt" sprucht von einem erfüllten Leben. Nicht zu verwechseln mit "lebensmüde". Leben im Hier und Jetzt und ausschöpfen, was man an Gaben bekommt, das führt zu diesem Ende, denke ich. Ich bin gespannt, was da noch kommt.

      LG ☺

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  2. Hallo, liebe Heimkameraden!!!
    Wir waren auch von 1968 bis 1974 (4 Geschwister) im Kinderheim Gut Altenhofen in Morsbach / Sieg Heimleitung Müller / Van der Kemp*
    Da wir in Katastrophalen Zuständen im Ruhrpott hausten, Vater war Alkoholiker und auf der Flucht, Mutter total überfordert, wurden wir im Juni 1968 von der Fürsorge in dieses Heim eingewiesen.
    Ich der Älteste damals 6 Jahre Al, erinnere mich noch genau an diesen grauen trüben Junitag 1968 als wir Vormittags gegen 11/00h im Heim ankamen.Mein Onkel fuhr uns mit seinem Ford 17 m dort hin, in Begleitung meiner Mutter, der jüngste Bruder war gerade 1 Jahr Alt geworden. Wir wurden von Frau Müller und Van der Kemp begrüßt, unsere Habseligkeiten die in Kartons verschnürt waren, wurden in den Besuchsraum getragen. Nach ca. 20 min. verabschiedeten sich meine Mutter und Onkel um den Heimweg anzutreten. Ich sehe sie heute noch genau vor mir, ich kann noch genau sagen was sie für Kleidung trugen, ich sehe die Gesichter vor mir, und das nach fast 52 Jahren.
    Meine einzige Frage lautete:
    Wann holt Ihr uns wieder ab??????????????
    Antwort: BALD!!!!!!!!!!
    Daraus wurden dann 6 lange Jahre bis zum 2.8.1974***
    Die Erlebnisse dort könnten Bände füllen, ich habe nichts vergessen,
    könnte noch heute alles Originalgetreu wiedergeben, am meisten würde ich mich freuen wenn wir ein Heimtreffen veranstalten könnten mit all den anderen Kindern die in dieser Zeit dort waren, eine Reise zurück in eine unvorstellbare Vergangenheit!!!!
    Ich werde mir überlegen, ein Buch über diese Zeit zu schreiben!!!!

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    1. Hallo Hahn1962chick, ein Buch schreiben ist gut. Oder eben einen Blog, so wie ich es hier mache.
      Unsere Erlebnisse mit dem gleichen Heim liegen zeitlich natürlich etwa 10 Jahre voneinander entfernt. Da mögen sich die Verhältnisse schon wieder etwas verändert haben.
      Ich habe inzwischen auch noch eine Erzieherin getroffen, die wohl noch später auch eine Zeitlang dort gearbeitet hat.
      Jedenfalls würde es mich interessieren, wenn du irgendwo und irgendwann etwas über deine Erlebnisse dort schreibst. Bitte teile in dem Fall gerne deinen Link mit mir. Liebe Grüße

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    2. Hallo Ehra
      Danke für Dein Interesse an unserer Vergangenheit.
      Der Alltag im Heim kann nur als Knallhart beschrieben werden,Kinder die es wagten sich Aufmüpfig zu verhalten, wurden auf das strengste Sanktioniert. Ich gehörte mit noch 3 Insassen zum harten Kern, ( 1969 etwa 90 Heiminsassen inkl. Säuglingsabteilung). wir verbrachten endlose Stunden in der Küche, z.b. Kartoffel schälen, Schulbrote schmieren, Kühlhaus und Lebensmittelkeller schrubben, Schuhe ca. 80 Paare putzen, Heißmangel Bettwäsche mit Petra Sturm bis zur Erschöpfung auf den Millimeter genau zusammen falten,wer das Mittagsessen verschmähte, weil er oder sie es nicht mochte, musste aufstehen und sich hinter seinen Stuhl stellen, bis alle anderen fertig waren. Abends stand das Essen dann wieder auf seinem Platz Morgens danach wieder, Mittags wieder, Abends wieder, um es kurz zu machen, nach 3 Tagen habe ich mich dann durchgerungen den schon angeschimmelten Rosenkohl runter zu würgen,ich hätte vor Hunger auch trockene Holzspäne gegessen, wer nicht in die nächste Schulklasse versetzt wurde hatte sein Todesurteil fast unterschrieben. Mein 2 Ältester Bruder gehörte dazu, er hatte die Versetzung in die 2 Klasse nicht geschafft.Die danach anstehenden 6 Wochen Sommerferien sollten Ihm für alle Zeiten in Erinnerung bleiben.Junge Mädchen die in der Küche Arbeiteten, und in den Griesbrei versehentlich Salz statt Zucker kippten, wurden mit Holzkleiderbügeln Grün und Blau geschlagen, Bettnässer wurden geschlagen und wurden aus dem Schlafhaus ausquartiert, sie mussten auch im Winter im Ziegenstall übernachten, nach dem Motto: Ihr benehmt Euch wie Tiere dann schlaft auch wie die Tiere, u.s.w u.s.w. u.s.w.
      Das sind nur die harmlosen Dinge die dort passiert sind, um ausführlicher zu werden könnte ich Tage und Wochen beim Schreiben verbringen!!! Zumindest hat man nun mal einen kleinen Einblick in die Geschehnisse von damals, die aber in meinem Kopf niemals ausgelöscht werden können, sie sind gespeichert bis zum letzten Tag!!!!
      Ich hoffe hiermit niemanden zu erschrecken, aber das war die Grausame Realität, in den 50er Jahren muss es noch wesentlich härter zur Sache gegangen sein, was ich schon vereinzelt hörte!!!!
      Viele liebe Grüße von der Bergstrasse wünscht hahnchick 1962***

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    3. Hallo zusammen...auch meine ältere Schwester und ich waren in diesem Heim. Es war nicht gut dort zu sein. Wir kamen Anfang der siebziger durch die Scheidung meiner Eltern dort hin. Möchte dies Zeit, ich bin heute 54 Jahre alt, vergessen...dich leider ist das nicht möglich. Drakonische Strafen wegen nichts waren an der Tagesordnung.Wir waren etwas länger als ein Jahr dort,es war genug um es nie zu vergessen. Ich grüße euch alle...

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    4. Ich freue mich außerordentlich über eure Berichte aus Altenhofen. Ich selbst war von 1964 bis 1968. Ich habe aus dieser Zeit eine Amnesie und kann mich nur Gefuhlt erinnern.
      Brunhilde, die als Kuchenaschenpuddelim ersten Bericht genannt wurde ist meine Schwester.Sie und meine Schwesterschwester Sieglinde hatten das große Unglück damals bleiben zu müssen.Schon immer würde ich gerne mehr aus dieser Zeit erfahren.ich würde gerne mein wahres Selbst wieder finden.Vielleich helfen mir mehr Erzahlungen aus dieser Zeit dabei. Am Tag meiner Entlassung aus dieser mir verhassten Zeit bin ich Gott immer noch dankbar.
      Frau Müllers Methoden verstehe ich heute als antichristlich.

      Heute kenne ich die Wahrheit der Bibel und sie hat mir recht gegeben. Wer so handelt wie Frau Müller ist in Wahrheit von Gottes Liebe abgefallen.

      Schon damals flehte ich zu Gott mich aus den grausamen Fangen von Frau Müller zubefreien. Ein paar Tage später durfte ich mit meiner Schwester Gertrud gehen. Für mich ging zum erstenmal die Sonne auf. Vielleicht weiß einer von euch was aus Frau Lass geworden ist? Ich liebte diese Frau wirklich sehr.

      Falls jemand von aus disser Zeit auch noch schwere Schuldgefule in sich trägt sollte das vielleicht mal inder Bibel lesen.

      Bibel Früchte des Fleisches und heiligen Geistes lesen.

      Wo war Frau Müller jemals freundlich, sanft, gutig, milde, zeigte sie Selbstbewusstsein?
      Ich wurde mich sehr überKontakt freuen. Bitte meldet euch unter
      rosalindegeorg@gmail.com

      Ich rufe gerne zurück. Ich brauche eure Erinnerungen um mich zuerinnern. Dankeschön.

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    5. Wenn du Michael Oder Rainer Hahn bist dann kenne ich dich!

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  3. UNFASSBAR!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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  4. Hallo Hahn1962chick,

    Wir müssten uns kennen. Ich war von 1970-1974 bei den "Tanten"
    Wenn du möchtest melde dich bei mir, würde mich sehr freuen!

    Info@josef-spitze.de

    Liebe Grüsse
    Josef

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    1. Sollten wir uns nicht alle kennen? Ich war mit meiner Schwester auch bis 73 oder 74 dort für etwas länger wie ein Jahr. Ist schon lange her, bin jetzt schon 55

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  5. Hallo schönen guten Abend. Ich schreibe aus einem ganz anderen und dennoch sehr persönlichen Grund. Mein Papa hat in den 70er Jahren den Nus des Heimes gefahren. Auch noch als er mit meiner Mama zusammen kam. Ihr, die Heimkinder, haben sich sehr in sein Herz geschlichen. Meine Eltern erzählen immer von einem Jungen von damals (Peter) welcher Ihnen sehr nah stand. Ab und an habe dieser sie auch zu Ausflügen begleiten dürfen. Da mein Papa damals nur nebenbei den Bus fuhr brach der Kontakt irgendwann leider ab. Schon oft habe ich den Kontakt zum Heim gesucht um irgendwie näheres zu diesem Peter herstellen zu können. Gerade jetzt wo mein Papa älter und weicher wird, spricht er oft von diesem einen Jungen, welchen er so gerne nochmal sehen möchte. Wenigstens zu wissen wie es ihm ergangen ist und ob es ihm immer noch gut geht. Da mein Papa damals den Bus wohl auch im Winter fuhr (trotz Schnee) hätten die Kinder ihn wohl liebevoll den Schneehasen genannt. Vielleicht habt ihr eine Idee oder ihr kennt den Peter vielleicht sogar. Im November wird mein Papa 70 und ich denke es wäre eine unvergessliche und nicht erhoffte Überraschung. P.S. morgen wollte ich nochmal mit dem Rad beim Heim vorbei fahren

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    1. Hallo "Unbekannter", es freut mich, dass es nicht nur negative Berichte über dieses Heim gibt, und dass vielleicht durch diese aufgeschriebenen Erinnerungen dazu dienen können, dass Menschen Teile ihrer Vergangenheit verarbeiten können.
      Ich wünsche dir und deinem Papa, dass ihr euren Peter, oder wenigstens Informationen dazu, wie es ihm zur Zeit geht, findet.
      Liebe Grüße - Ehra

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    2. Hallo ich bin Peter geb. 1964 und war auch I’m Kinderheim Gut Altenhofen in den 60 und 70er Jahren

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    3. Ich wohne heute in Holland, meine telefoonnummer ist 0031 6 41761762 auch als whatsapp

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  6. Habe damals 1969/70 mein Anerkennungsjahr zur Kinderpflegerin dort gemacht. ..also so streng wie geschildert war es damals nicht. War die Tante Birgit

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    1. Das ist sehr schade das man das alles als harmlos ansieht!!!!

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    2. Das ist sehr schade das man das alles als harmlos ansieht!!!!

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    3. Sehr geehrte Frau Prinz.

      Ich bin 1968 aus Altenhofen entlassen worden.Als Praktikantin in Altenhofen müssten Sie noch Frau Lass kennen.Ich habe diese Erzieherin als Kind sehr geliebt und würde sehr gerne erfahren wo sich Frau Lass heute aufhält um sie zu kontaktieren.

      Über eine Nachricht von Ihnen würde ich mich sehr freuen. rosalindegeorg@gmail.com

      Dankeschön

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    4. Wie hieß Frau Lass mit Vornamen? Damals habe ich mit Erika und Christiane zusammen gearbeitet dort..

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  7. Hallo Birgit, danke für deinen positiven Kommentar. Vom Jahrgang her kann es ja sein, dass jemand dich noch als "Tante" von dort kennt.
    Zu der Zeit, als ich mit meinen Geschwistern dort war, war sicher noch so vieles anders, nicht nur in diesem Heim.
    Zu bedenken ist vielleicht auch noch, dass es bei denen, die nicht so gute Erinnerungen an die Zeit dort hatten, um Kinder aus ärmeren Familien ging, die für den Aufenthalt nicht bezahlen konnten - also es quasi gespendet bekamen. Man hat das zwar als "Gute Tat" getan, aber hatte scheinbar auch den Anspruch, dass diese Kinder sich etwas "verdienen" mussten. So zumindest ist mein Eindruck gewesen dort.
    Jedenfalls finde ich es interessant, dass durch meinen unscheinbaren Artikel in diesem Blog vielleicht irgendwie darüber austauschen können, und damit weniger gute Erfahrungen für sich selbst aufarbeiten können.
    Liebe Grüße, Ehra

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  8. Ich wünsche allen ehemaligen Heiminsassen aus GH ein schönes Weihnachtsfest, und ein Gesundes Erfolgreiches Neues Jahr 2021***

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  9. Schade ist niemanden wirklich hier wieder erkennen zu können. Wünsche allen ein schönes und gesundes 2021.

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  10. Hallo,
    würde mich über weitere Beiträge von ehemaligen Insassen sehr freuen, DANKE!!!

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  11. An alle Kommentatoren:
    Ich finde es schon interessant, dass sich hier "Leidensgenossen" getroffen haben, die hier gemeinsame Erfahrungen austauschen.
    Grundsätzlich möchte ich aber daran erinnern, dass es sich hier um einen privaten Blog handelt, in dem ich (Blogbetreiberin) meine persönlichen Erlebnisse aufschreibe.... ähnlich wie ein Tagebuch.
    Wer tatsächlich NUR Austausch zu dem besagten Kinderheim sucht, sollte vielleicht einen speziellen Blog dazu eröffnen. Ein einfacher Vorschlag von mir wäre zB eine Gruppe auf Fa**book.

    Erweiterter Austausch ist hier nicht unbedingt angebracht, da ich dann gezwungen wäre, zu moderieren, falls Texte unpassend sind. Ich selbst beabsichtige keine weiteren Beiträge zu diesem Thema. Alles, woran ich mich noch erinnere, habe ich in diesem einen Beitrag beschrieben. Mehr ist da nicht, und braucht es für mich auch nicht.

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  12. Hallo, ich bin " Tante Christiane " von damals. Ich war von Sommer 96 bis 76 als Erzieherin im Heim. Angeleitet würde ich damals von Helen Last aus Holland.1969 war sie 32 Jahre alt. In meinem Hollandurlaub habe ich sie später Mal besucht, in Zaandam. Viele liebe Grüße an euch alle.

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    1. Hallo ..Bin Birgit ..geb.Zantis damals...sind in einer Freizeit mal zusammen nach Waldbröl frühstücken gefahren... es gab da auch noch die Erika?...hatte damals noch keinen Führerschein..Bin von Peter meinem damaligen Freund abgeholt worden ..hatte ein Zimmer im kleinen Nebenhaus...war als Praktikantin im Anerkennungsjahr als Kinderpflegerin bei den 3 bis 5jährigen Kindern..Meine Adresse...Birgit Prinz...Brunohlerstr.35 51645 Gummersbach..

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  13. Hier mal eben meine Adresse, für diejenigen, die eventuell Kontakt mit mir aufnehmen möchten: Christiane Paul,35649 Bischoffen, auf der Leh 2

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  14. Ich bin Peter 1964 geboren war auch I’m Kinderheim Gut Altenhofen

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  15. Suche Nachrichten über die Heimkinder Michael Hahn, Rainer Hahn, Oresto Lemm, Mario Lemm, Jason Lemm, Wolfgang Russ, Wolfgang Gross, Frank Deutermann, Wolfgang Pascher, Jens Stahl, Jan Stahl, Markus Hering, Peter Polaschek, Birgit Heinrich, Sieglinde Georg, Brunhilde Georg etc.

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  16. Hallo war auch 1969 bis 1970 mit meinen Geschwistern dort mein Name Klaus Dieter meine Schwester Marita Bruder Manfred und Bruder Jürgen kenne noch einen Michael und Willi und Inge wahr damals 13 Jahre

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